CUPRA erweitert die Tavascan-Baureihe im Vereinigten Königreich um die Version Origin. Sie kombiniert eine 58-kWh-Batterie mit einem 140-kW-Elektromotor, der 190 PS leistet. Der britische Herstellerpreis beträgt 39.995 Pfund. Die offizielle WLTP-Reichweite liegt bei bis zu 273 Meilen, während die Gleichstrom-Schnellladung maximal 105 kW erreicht und laut CUPRA 26 Minuten von 10 auf 80 Prozent benötigt. Preis und Ausstattung gelten für den britischen Markt und sind kein bestätigtes deutsches oder rumänisches Angebot.
Neue Einstiegsversion
Mit Origin umfasst die Baureihe fünf Ausstattungen: Origin, V1, V2, VZ und VZ Extreme. Die neue Version wird ausschließlich mit dem 58-kWh-Akku und Hinterradantrieb angeboten. Modelle mit 77 kWh bleiben im Programm, wenn eine größere Reichweitenreserve, eine höhere Ladeleistung oder mehr Leistung gefragt ist.
Zur Serienausstattung gehören 19-Zoll-Vulcano-Räder, beheizbare Vordersitze, eine Rückfahrkamera, ein 10,25-Zoll-Digitalcockpit und ein 15-Zoll-Zentraldisplay. Das Infotainmentsystem basiert auf Android. Die günstigere Variante behält damit das große neue Fahrerdisplay und fällt nicht auf den früheren 5,3-Zoll-Bildschirm zurück.

Bild aus der Auto-Express-Galerie; Credit Auto Express/CUPRA, Nutzungsrechte nicht unabhängig bestätigt.
Reichweite und Laden
Der 190-PS-Motor treibt die Hinterräder an. Für den britischen Markt werden 8,6 Sekunden von 0 auf 62 mph genannt. Die 273 WLTP-Meilen entsprechen nach der Umrechnung ungefähr 439 Kilometern. Der WLTP-Wert ist eine standardisierte Vergleichsgröße und garantiert nicht dieselbe Strecke bei hohem Tempo, niedrigen Temperaturen oder voller Beladung.
Der kleinere Akku verändert auch die Ladetechnik. Origin akzeptiert bis zu 105 kW Gleichstrom, während die Tavascan-Modelle mit 77 kWh bis zu 135 kW aufnehmen. Die genannte Ladezeit von 26 Minuten hängt von Akkutemperatur, Ladezustand, Ladestation und Ladekurve ab. Eine maximale Ladeleistung ist ein Spitzenwert und bleibt nicht während der gesamten Ladung konstant.
Für Stadt- und Pendelverkehr kann die 58-kWh-Version durch ihren niedrigeren Preis sinnvoll sein. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, profitiert eher von der größeren Batterie. Die Entscheidung sollte deshalb vom tatsächlichen Fahrprofil und nicht nur von der WLTP-Zahl abhängen.
Neue Technik für die Tavascan-Familie
Ab V1 kann das Smartphone zum Entriegeln genutzt werden. Außerdem bietet die Tavascan Vehicle-to-Load. Mit dem passenden Adapter kann die Hochvoltbatterie ein Notebook, eine Kühlbox oder ein Ladegerät für ein E-Bike versorgen. V2 und höhere Varianten erhalten ein Sennheiser-System mit zwölf Lautsprechern und Contrabass-Funktion.

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Launch Control bleibt den VZ-Modellen mit 77-kWh-Akku vorbehalten. Die Tavascan Endurance hat einen 210-kW-Heckmotor und 286 PS. Die VZ kombiniert zwei Motoren, Allradantrieb und 250 kW, also 340 PS. Für die Modelle mit großem Akku nennt CUPRA bis zu etwa 552 Kilometer Reichweite, abhängig von Version und Markt.
Zu den weiteren Änderungen gehören physische Tasten am Lenkrad und One-Pedal-Driving. Beim Loslassen des Fahrpedals wird stärker rekuperiert, was im Stadtverkehr hilfreich sein kann. Vehicle-to-Load ist bei Pausen im Freien praktisch, setzt aber einen kompatiblen Adapter und die Einhaltung der elektrischen Grenzen voraus.
Preise und Verfügbarkeit
In Großbritannien beginnt die 190-PS-Version V1 bei 41.695 Pfund, V2 bei 44.495 Pfund. Die VZ1 startet bei 54.930 Pfund, Origin bei 39.995 Pfund. Diese Preise enthalten die britischen Steuer- und Marktbedingungen. Eine direkte Umrechnung ergibt keinen deutschen oder rumänischen Endpreis.
Für andere Länder müssen der lokale CUPRA-Konfigurator und die aktuelle Preisliste geprüft werden. Vor einer Bestellung sind Batteriegröße, Ladeleistung, Serienausstattung, Ausstattungsname und Garantie zu bestätigen. Die hier verwendeten offiziellen Quellen nennen keinen verifizierten rumänischen Preis für Origin.
Die Origin ersetzt die stärkeren Tavascan-Versionen nicht. Sie eröffnet den Zugang zum Coupé-SUV-Design, zum großen Infotainment und zum 190-PS-Antrieb mit einer niedrigeren Einstiegsschwelle. Endurance und VZ bleiben die Alternativen für mehr Reichweite oder Leistung. Welche Version sinnvoll ist, hängt vom täglichen Einsatz und vom lokalen Angebot ab.
Was Käufer vor der Bestellung prüfen sollten
Die Ausstattung einer bestimmten Landesversion kann von der britischen Konfiguration abweichen. Deshalb sollten Käufer nicht nur auf den Namen Origin achten, sondern den konkreten Fahrzeugcode und die enthaltenen Pakete kontrollieren. Dazu gehören die Anzahl der USB-C-Anschlüsse, die Funktionen der Assistenzsysteme, die Möglichkeit der Smartphone-Schlüsselfunktion und die Verfügbarkeit von Vehicle-to-Load. Auch die Ladekurve sollte in der lokalen technischen Dokumentation stehen.
Bei einem Elektroauto ist außerdem die tägliche Lademöglichkeit wichtiger als ein einzelner Spitzenwert. Wer zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann, nutzt die 58-kWh-Batterie anders als jemand, der fast ausschließlich öffentliche Schnelllader verwendet. Die 77-kWh-Version kann auf langen Strecken weniger Stopps ermöglichen, während Origin beim Kauf und bei der Nutzung im Alltag eine niedrigere Einstiegsschwelle verspricht. Eine Probefahrt und ein schriftliches Angebot bleiben daher sinnvoller als ein Vergleich nur anhand des britischen Listenpreises.
Auch die tatsächliche Lieferzeit sollte vor dem Vertragsabschluss schriftlich bestätigt werden.



