Dacia-Pressemitteilung, 11. September 2026 — neu veröffentlicht für die Leser von Cautimasina.
Grüne Energie für die Autoproduktion: Dacia startet Photovoltaikprojekt in Mioveni
Dacia kündigt den Beginn des Projekts „Photovoltaik-Kraftwerk Dacia“ an, eine strategische Investition, die den Grad der energetischen Unabhängigkeit des Werks in Mioveni erhöhen und die Umweltauswirkungen seiner industriellen Tätigkeiten mindern soll.
Das Projekt erhält nicht rückzahlbare europäische Finanzierung über den Modernisierungsfonds, im Rahmen des Programms für den Aufbau neuer Stromerzeugungskapazitäten aus erneuerbaren Quellen für den Eigenverbrauch. Der Finanzierungsvertrag wurde am 19. August 2026 mit dem Energieministerium unterzeichnet.
Mit dieser Investition bekräftigt Dacia laut eigener Darstellung das Engagement für eine nachhaltigere Produktion und für die Integration erneuerbarer Energielösungen in die industriellen Prozesse. Das Projekt spiegelt eine der Richtungen wider, die Renault Group mit der Strategie futuREady übernommen hat, nämlich den Einsatz von Technologien, die die betriebliche Effizienz erhöhen und den CO₂-Fußabdruck senken. Auf der Industrieplattform in Mioveni soll das neue Kraftwerk Sonnenenergie nutzen, um einen Teil des eigenen Stromverbrauchs zu decken und so den Betrieb zu optimieren sowie die Abhängigkeit von konventionellen Quellen zu verringern.
Das Photovoltaikkraftwerk wird eine installierte Leistung von 8,5 MW haben und im Durchschnitt etwa 9.094 MWh erneuerbaren Strom pro Jahr erzeugen, entsprechend rund 8 % des Bedarfs des Werks. Über eine geschätzte Betriebsdauer von 20 Jahren könnte die Gesamtproduktion 181.800 MWh übersteigen; die Energie soll für den Eigenverbrauch in den industriellen Tätigkeiten des Werks genutzt werden.
Die Auswirkungen des Projekts zeigen sich sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch. Die Nutzung von Sonnenenergie soll den Energieverbrauch optimieren und die betriebliche Resilienz des Werks erhöhen, während die Verringerung der Treibhausgasemissionen auf etwa 5.565 Tonnen CO₂-Äquivalent pro Jahr geschätzt wird.
Die Investition fügt sich in Dacias strategische Richtung ein, den CO₂-Fußabdruck zu senken und den Übergang zu einem ökologisch verantwortungsvolleren Industriemodell zu stützen. Zugleich trägt das Projekt zu den nationalen Zielen bei, den Anteil der aus erneuerbaren Quellen erzeugten Energie zu erhöhen, und zu den Dekarbonisierungsanstrengungen der rumänischen Industrie.
Der Gesamtwert des Projekts beträgt 58,3 Millionen Lei (inkl. MwSt.), davon fast 10 Millionen Lei nicht rückzahlbare Finanzierung, die Differenz ist die Investition des Unternehmens. Die Inbetriebnahme des Kraftwerks ist bis Ende 2026 geplant, mit der Möglichkeit, den Umsetzungszeitraum gemäß den vertraglichen Bestimmungen bis zum 31.12.2028 zu verlängern.



