Fabrizio Giugiaro und Lapo Elkann haben die Fiat Topolino in zwei Unikat-Konzepte verwandelt, vorgestellt auf dem Salone Auto Torino: Top.L, ein Speedster ohne Dach, und Top.J mit vier Sitzen. Die Projekte entstanden im Studio GFG Style und sind laut Motor1 die erste Zusammenarbeit der beiden.
Ausgangspunkt ist die aktuelle elektrische Topolino, nicht das historische Fiat-Modell gleichen Namens. Die Eingriffe ändern Karosserie und Innenraumaufteilung; die Vorstellung kündigt keine neuen Serienversionen an.

Bild aus der Motor1-Galerie. Von der Publikation angegebene Bildquelle: Community.
Top.L verzichtet auf das Dach und behält zwei Sitze
Top.L hat eine sehr kurze Windschutzscheibe und eine vollständig offene Karosserie über den beiden Sitzen. Die Außenlackierung ist mattes Aquamarin, im Innenraum wird derselbe Ton für Leder verwendet, zusammen mit Alcantara.
Giugiaro und Elkann nennen Sportwagen wie den Porsche 550 Spyder als Inspiration, bekannt auch durch James Deans Exemplar „Little Bastard“. Der Verweis betrifft Stil und Charakter des Projekts, nicht die Verwandlung der Topolino in einen Sportwagen mit vergleichbarer Leistung.
Die Fotos zeigen, wie stark sich das Profil des kleinen Fiat durch das Entfernen des Dachs ändert: Die Sitze bleiben frei, die seitlichen Öffnungen werden von Rohrelementen begrenzt. Kompakte Abmessungen und runde Scheinwerfer halten die visuelle Verbindung zum Basismodell.

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Top.J fügt eine nach hinten gerichtete Bank hinzu
Das zweite Konzept schlägt vier Sitze in einer Karosserie von weniger als drei Metern vor. Die hinteren Insassen sitzen entgegen der Fahrtrichtung, Rücken an Rücken mit den Vordersitzenden. Die Anordnung ist einer der klarsten Unterschiede zur gewöhnlichen Topolino mit zwei Sitzen.
Ein Stoffverdeck ersetzt das feste Dach, der Innenraum kombiniert Leder und schwammartig texturiertes Material in Blau und Grün. Dieselben Farben finden sich auf der Karosserie.

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Die Lackierung verweist auf den Ferrari 166 MM, der Gianni Agnelli gehörte, dem Großvater von Lapo Elkann, und auf Umberto Agnellis Vorliebe für diese Farben. Die Details beschrieb auch ANSA, vor der für den 11. September 2026 angesetzten öffentlichen Vorstellung.

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Zwei Designübungen, ohne angekündigtes Verkaufsangebot
Die Namen stammen von „Love“ für Top.L und „Joy“ für Top.J. Giugiaro und Elkann stellen die beiden Kreationen als Beginn einer längeren Zusammenarbeit vor, ohne das nächste Projekt zu nennen.
Für Interessenten einer Topolino in Rumänien darf die Viersitzer-Anordnung nicht mit einer bestellbaren Option verwechselt werden. Top.J bleibt ein Konzept; die Vorstellung der beiden Exemplare enthält weder einen Verkaufspreis noch einen Produktionskalender.



