Foto: BMW Group. Präsentationsbild von BMW Panoramic iDrive, nicht der neuen Maps-Funktion, die für Oktober angekündigt ist.
BMW führt ab Oktober 2026 eine Anzeige ein, die Navigation, die Darstellung der Fahrzeugumgebung und Informationen der Assistenzsysteme in einer einzigen 3D-Ansicht kombiniert. Die Funktion BMW Maps with Driver Assistance erscheint auf dem Zentralbildschirm von Automobilen mit BMW Operating System X.
Die am 14. September veröffentlichte Mitteilung des Herstellers beschreibt kein Update, das automatisch für jedes BMW mit Navigation verfügbar wäre. Die Funktion setzt Highway Assistant oder Highway & City Assistant voraus; die Einführung erfolgt gestaffelt, in bestimmten Ländern, Städten und auf bestimmten Straßen.
Welche Informationen gemeinsam erscheinen
Die neue Oberfläche zeigt den nächsten Routenhinweis, wie das Auto die Umgebung wahrnimmt und welche Assistenzfunktionen das Fahren unterstützen. Der Fahrer kann so Navigation und Assistenzstatus im selben visuellen Kontext verfolgen.
BMW hat die Funktion intern entwickelt, mit Navigationsdaten und der Kartentechnologie von Mapbox. Das System kombiniert Karten mit Informationen der Fahrzeugsensoren und mit künstlicher Intelligenz.
Stephan Durach, verantwortlich für digitale Dienste, Infotainment und Connected Company bei der BMW Group, sagt, diese Integration ziele darauf, die Beziehung zwischen Route, Umfeldwahrnehmung und aktiver Assistenz klarer zu erklären. Das ist das erklärte Ziel des Herstellers, nicht das Ergebnis eines unabhängigen Nutzungstests.
Warum Operating System X zählt
Operating System X ist die Softwarebasis von BMW Panoramic iDrive, der 2025 vorgestellten Anzeige- und Bedienarchitektur. Sie kombiniert den Zentralbildschirm mit BMW Panoramic Vision, dem Multifunktionslenkrad und dem optionalen 3D-Head-up-Display.
Der neue iX3 war das erste Serienmodell mit dieser Architektur. Bei ihm hat der Zentralbildschirm eine Diagonale von 17,9 Zoll, und Panoramic Vision projiziert Informationen auf ein Band an der Windschutzscheibenunterkante.
„Eine einzige 3D-Anzeige“ bezieht sich daher auf die Integration der Maps-Informationen auf dem Zentralbildschirm. Es bedeutet nicht, dass BMW die übrigen Anzeigeflächen im Innenraum abschafft. Es darf auch nicht mit dem BMW 3D Head-Up Display verwechselt werden: Das ist ein separates Element, das Informationen ins Blickfeld des Fahrers projiziert.
Was in Rumänien zu prüfen ist
Für einen Eigentümer oder Käufer in Rumänien reicht das Vorhandensein der BMW-Maps-Navigation nicht aus, um die Kompatibilität festzustellen. Zu prüfen sind die Betriebssystemversion, das Assistenzpaket des Autos und die lokale Verfügbarkeit der Funktion.
Der Oktober kennzeichnet den Beginn der Einführung, nicht ein gemeinsames Aktivierungsdatum in allen Märkten. Die 3D-Darstellung darf auch nicht als Freigabe für autonomes Fahren gelesen werden: Die Hinweise auf dem Bildschirm ändern weder die Pflichten des Fahrers noch die Grenzen des installierten Assistenzsystems.
Quellen: BMW Group – Ankündigung von BMW Maps mit integrierter Assistenz, BMW Group – Komponenten von Panoramic iDrive, BMW Group – Vorstellung des neuen iX3



