Nissan bringt den Namen Pixo ins europäische Angebot zurück, diesmal für ein elektrisches Stadtauto. Die Vorstellung ist für den 23. September 2026 geplant; das erste vom Hersteller veröffentlichte Bild zeigt nur eine stilisierte Silhouette aus Lichtpunkten.
Der künftige Pixo wird vom neuen Renault Twingo E-Tech electric abgeleitet. Das Projekt gehört zur Zusammenarbeit von Renault und Nissan und zielt darauf, Zeit und Kosten für die Entwicklung eines Elektroautos der Klasse A zu senken, ohne dass Nissan eine eigene Plattform von Grund auf baut.
Was über den neuen Nissan Pixo bekannt ist
Nissan beschreibt das künftige Modell als kleines Auto mit ausgeprägter Persönlichkeit und einem markeneigenen Design. Laut den Angaben zum Teaserbild sollen etwa 80 % der Bauteile mit dem Renault Twingo gemeinsam sein.
Das bedeutet, dass Grundstruktur, Radstand, Dachlinie und ein Teil der Komponenten des elektrischen Systems vom Renault-Modell übernommen werden sollen. Front, Leuchten, Stoßfänger und Details im Innenraum können angepasst werden, um den Pixo zu unterscheiden.
Die Strategie ist für beide Marken nicht neu. Der aktuelle Nissan Micra Electric nutzt dieselbe technische Basis wie der Renault 5 E-Tech, hat aber ein eigenständiges Äußeres. Beim Pixo soll der hohe Anteil gemeinsamer Teile eine schnellere Einführung und Produktionskosten ermöglichen, die zu günstigen Stadtautos passen.
Welche Daten er vom Twingo übernehmen könnte
Nissan hat Batterie, Leistung, Reichweite und Ladegeschwindigkeit des künftigen Pixo noch nicht mitgeteilt. Der Renault Twingo E-Tech, auf dem er basiert, verwendet jedoch eine LFP-Batterie mit 27,5 kWh und einen Motor mit 60 kW (82 PS).
Renault gibt für den Twingo eine Reichweite von bis zu 263 km WLTP, ein Kofferraumvolumen von bis zu 360 Litern und einzeln verschiebbare Rücksitze an. Diese Zahlen sind ein Anhaltspunkt für den Pixo, aber bis zur offiziellen Vorstellung keine bestätigten Nissan-Daten.
Möglicherweise behält der Pixo auch das Schnellladen von bis zu 50 kW des Renault-Modells. Die endgültige Konfiguration kann sich dennoch bei Ausstattung, Software und Abstimmung des Antriebs unterscheiden.
Wann er auf den Markt kommen könnte
Nissan stellt das Auto Ende September vor, der Marktstart wird jedoch 2027 erwartet. Der europäische Preis und die Märkte, auf denen er angeboten wird, sind nicht bekannt gegeben.
Für Rumänien könnte der Pixo das günstigste Elektroauto im Nissan-Angebot werden, unterhalb des Micra. Eine solche Position würde die japanische Marke in ein Feld bringen, in dem Dacia Spring, Leapmotor T03, Hyundai Inster und der künftige Volkswagen ID. Every1 konkurrieren. Verfügbarkeit vor Ort und Garantiebedingungen lassen sich erst nach der Ankündigung des Importeurs beurteilen.
Der frühere Nissan Pixo, ab 2009 in Europa verkauft, war ein Benzin-Stadtauto in Zusammenarbeit mit Suzuki. Die Wiederverwendung des Namens für ein Elektroauto behält die Idee eines kompakten, einfachen Modells bei, ändert aber Technik und Industriepartner vollständig.
Bildquelle: Auto Express.



