Opel hat den Namen und das erste offizielle Bild seines nächsten Konzeptfahrzeugs veröffentlicht. Das Opel Sports Tourer eXperimental Concept, kurz Opel STX Concept, feiert am 12. Oktober 2026 auf dem Pariser Autosalon seine Weltpremiere. Opel beschreibt die Studie als Vision für elektrische Kombis der Zukunft, nicht als bereits bestätigtes Serienmodell.

Wofür STX steht

Die Abkürzung steht für „Sports Tourer eXperimental“. Damit stellt Opel eine Verbindung zu seinen Sports-Tourer-Kombis, darunter dem Astra Sports Tourer, her. Das X verweist auf den experimentellen Charakter. Einen Produktionsstart, einen Preis oder ein Datenblatt für ein mögliches Serienfahrzeug hat Opel noch nicht angekündigt.

Das offizielle Bild zeigt eine lange und niedrige Karosserie mit stark abfallendem Heck. Die Seitenflächen sind glatt und präzise gestaltet, die Proportionen erinnern eher an einen Kombi als an ein SUV. Das Foto liefert Hinweise zum Design, bestätigt aber keine Abmessungen, Batteriekapazität, Reichweite oder Motorleistung.

Weltpremiere in Paris

Das STX Concept wird vom 12. bis 18. Oktober auf dem Mondial de l’Auto 2026 ausgestellt. Die Opel-Pressekonferenz ist für Montag, den 12. Oktober, um 11:40 Uhr CEST am Stand A42 in Halle 4 geplant. Der Termin bestätigt die Präsentation, nicht jedoch die Bestellung eines Serienfahrzeugs mit derselben Karosserie.

Opel zeigt dort auch den GSE 27FE, den GEN4-Rennwagen für die Formel-E-Saison 2026/27, sowie den Corsa GSE. Der Astra wird mit der neuen GSE-Line-Ausstattung zu sehen sein. Opel will diese Ausstattung ab Frühjahr 2027 bestellbar machen und mit Elektro-, Plug-in-Hybrid-, Hybrid- und Verbrennerantrieben kombinieren.

Ein elektrischer Kombi und kein SUV

Opel ordnet das STX Concept offiziell den Kombis zu, obwohl einzelne Gestaltungselemente an Crossover erinnern. Der Sports-Tourer-Verweis steht für ein langes Dach und eine Karosserie, die auf Passagiere und Gepäck ausgerichtet ist. Das Concept ist weder als SUV noch als direkter Nachfolger eines aktuellen Modells angekündigt.

Opel nennt weder Länge, Breite, Höhe, Radstand noch Kofferraumvolumen. Auch Sitzanzahl, Batteriegröße und Antriebskonfiguration sind nicht bekannt. Das STX sollte deshalb als Design- und Technologiestudie betrachtet werden, nicht als Datenblatt für ein künftiges Serienauto.

Design und aktive Aerodynamik

Das offizielle Material beschreibt das Fahrzeug als weiteren Schritt in Opels Designsprache. Das Concept verwendet eine markantere Auslegung des Opel Vizor mit Lichtanimationen in gebogenen Lamellen. Dach und Heckscheibe fallen stark ab, während die Karosserieflächen präzise und technisch wirken.

Bestätigt ist außerdem ein aktives Aerodynamiksystem. Bewegliche Elemente am Heck passen sich an die Fahrsituation an. Dadurch sollen Luftstrom und Stabilität optimiert und der Luftwiderstand reduziert werden. Einen Luftwiderstandsbeiwert oder einen gemessenen Verbrauchsvorteil hat Opel nicht veröffentlicht, daher lässt sich die Wirkung noch nicht beziffern.

Die Aerodynamik beeinflusst den Verbrauch eines Elektroautos besonders bei höheren Geschwindigkeiten. Eine Studie kann jedoch Lösungen enthalten, die nicht unverändert in die Serie übernommen werden. Opel sagt lediglich, dass das STX Elemente künftiger Modelle vorwegnimmt, ohne die übernommenen Bauteile zu benennen.

Die Verbindung zum Astra Sports Tourer

Opel bezeichnet den Astra Sports Tourer als aktuelle Fortsetzung seiner Kombi-Tradition. Das STX Concept ist nicht als direkter Nachfolger des Astra angekündigt und ersetzt kein bestehendes Modell. Die Verbindung betrifft Karosserie und Gestaltung: Ein Sports Tourer ist ein praktisches Fahrzeug mit längerem Heck als ein klassischer Kompaktwagen.

Die Astra GSE Line wird neben dem Concept ausgestellt. Sie ist eine Ausstattung für ein Serienfahrzeug, während das STX eine experimentelle Studie bleibt. Für die GSE Line gibt es bereits ein geplantes Bestellfenster, für das Concept keinen Produktionskalender.

Die Elektrofahrzeuge am Opel-Stand

Opel zeigt in Paris weitere elektrische Serienfahrzeuge. Der Corsa GSE leistet 207 kW und 345 Nm und beschleunigt laut Hersteller in 5,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Mokka GSE nutzt ebenfalls 207 kW und übernimmt Elemente aus dem Mokka GSE Rally. Diese Werte gelten für die Serienmodelle, nicht für das STX.

Die Angaben zu den Serienfahrzeugen liefern deshalb nur den Rahmen für Opels Messeauftritt. Sie sind kein Hinweis darauf, dass das STX dieselbe Batterie, denselben Motor oder dieselbe Beschleunigung erhält. Bei einem Konzept bleiben solche technischen Entscheidungen offen, bis der Hersteller ein konkretes Serienprojekt ankündigt.

Auch der Grandland Electric AWD mit 239 kW und 509 Nm sowie der Frontera Electric Extended Range werden gezeigt. Für den Frontera nennt Opel eine Batterie mit 54 kWh, davon 52 kWh nutzbar, und eine WLTP-Reichweite von bis zu 400 Kilometern. Diese Angaben gehören zum Serienmodell und dürfen nicht auf das Concept übertragen werden.

Das Bild in diesem Artikel wurde von Motor1.com veröffentlicht und Opel zugeschrieben. Es zeigt das tatsächliche STX Concept und keine redaktionelle Illustration. Die Quellseite nennt keine kommerzielle Lizenz zur Wiederverwendung; das Foto wird auf Wunsch des Nutzers mit der ursprünglichen Attribution verwendet.

Derzeit liefert das STX vor allem Hinweise auf Opels Designrichtung. Die Premiere in Paris kann weitere Informationen zu Innenraum, Antrieb und Aerodynamik bringen. Produktionsdatum, Preis, Batterie und Reichweite müssten jedoch in einer eigenen Mitteilung bestätigt werden.

Opel STX Concept aus einem zweiten Blickwinkel

Zweites Bild des Opel STX Concept, veröffentlicht von Motor1.com und Opel zugeschrieben.

Quellen