Fotoquelle: Scout Motors
Scout zeigt zwei markante Versionen des Traveler-SUV: eine luxuriöse und eine für schweres Gelände
Scout Motors hat zwei neue Interpretationen des künftigen SUV Traveler gebaut. Mountainside erkundet eine komfortablere, zurückhaltendere Richtung, während das Konzept Trail-Ready zeigt, wie das Modell für schwierige Strecken ausgerüstet werden kann. Beide werden öffentlich auf dem Jazz Aspen Snowmass Labor Day Experience in Colorado vom 4. bis 6. September 2026 gezeigt.
Die Autos sind Konzepte, und Scout warnt, Serienmodelle könnten abweichen. Sie kündigen nicht zwei bestätigte Serienversionen an, sondern mögliche Richtungen für Individualisierung, Materialien und Zubehör des Traveler.
Mountainside: ein Traveler mit Hüttenatmosphäre
Die Version Mountainside ist in Morning Dusk lackiert, einem kohlebraunen Ton mit goldenen Partikeln, die im Licht sichtbar werden. Die Karosserie ist bewusst schlicht: kein außenliegender Dachträger und kein Reserveradträger an der Heckklappe. Das Panoramadach bleibt eines der wichtigen Elemente der Konfiguration.
Vault-Räder von rund 56 cm Durchmesser, in eloxiertem Schwarz mit bearbeiteten Flächen, tragen Reifen von rund 89 cm. Die Kombination bewahrt die robusten Proportionen des Traveler, ohne das sichtbare technische Zubehör des anderen Konzepts.

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Der Innenraum, von Scout Alpine District genannt, nutzt Semianilinleder, graue Stoffe mit dezentem Karo und Zierleisten aus recyceltem Nussbaum. Das Hahnentritt-Material bedeckt Säulen und Himmel, die Lautsprecherabdeckungen sind aus Edelstahl. Robuste physische Bedienung, ein Merkmal des Traveler-Innenraums, bleibt erhalten.
Trail-Ready erhält Seilwinde, Schutz und Reserverad
Das zweite Konzept geht in die Gegenrichtung. Die Karosserie hat die Lackierung Galvanized Steel, inspiriert von Rohmetall und Werkzeug, das Dach kombiniert einen hellen Ton namens Canvas mit dem schwarzen Abschnitt Cabana Top.

Fotoquelle: Scout Motors
Die Stoßfänger wurden für bessere Anfahr- und Böschungswinkel neu gestaltet. Vorne ist eine Seilwinde integriert, hinten gibt es eine Anhängerkupplung. Metalltrittbretter schützen die Karosserie, der Dachträger kann Ausrüstung tragen, der äußere Heckträger nimmt ein Reserverad in voller Größe auf.
Bei Fahrzeugen mit dem System Harvester, das einen Benzinmotor als Generator zur Reichweitenverlängerung nutzt, kann der Träger auch einen Kanister aufnehmen. Scout hat sogar den Tankdeckel angepasst, um ihn ins Thema dieser Version einzubinden.
Beadlock-Räder von rund 46 cm Durchmesser sind von Offroad-Reifen von rund 89 cm umgeben. Der kleinere Felgendurchmesser lässt eine höhere Reifenflanke, nützlich zur Stoßaufnahme und zur Druckabsenkung im schwierigen Gelände.

Fotoquelle: Scout Motors
Der Innenraum Denim District kombiniert Brick-Red-Leder mit denim-inspirierten Textilien. Die Wahl erinnert an die utilitaristischen und landwirtschaftlichen Ursprünge alter Scout-Modelle, als die Haltbarkeit der Materialien wichtiger war als ein raffiniertes Aussehen.
Was über den künftigen Scout Traveler bekannt ist
Traveler entsteht auf einer eigenen Plattform mit Leiterrahmen, starrer Hinterachse und sperrbaren mechanischen Differenzialen. Scout will sowohl eine elektrische als auch eine Harvester-Version mit verlängerter Reichweite anbieten. Die bisher mitgeteilten Daten sind Schätzungen für die Konzeptfahrzeuge und können sich vor der Serie ändern.
Die Marke, vom Volkswagen-Konzern gestützt, strebt den Produktionsstart in den Vereinigten Staaten 2027 an. Traveler und der Pickup Terra sind vor allem für den nordamerikanischen Markt gedacht. Scout hat keinen offiziellen Verkauf in Rumänien oder anderen europäischen Märkten angekündigt.
Die zwei jetzt gezeigten Konzepte deuten darauf hin, dass die Marke ein breites Zubehör-Ökosystem vorbereitet. Mountainside richtet sich an Käufer, die ein großes, komfortables SUV wollen, Trail-Ready zeigt, was Traveler denen bieten könnte, die das Auto abseits des Asphalts nutzen.



