Der Hyundai i30 N steht für die aktuelle Generation der Verbrennungsmodelle der Division. Illustratives Bild
Hyundai N wird bis 2030 mindestens sieben Modelle haben
Hyundai will die N-Performance-Palette bis 2030 auf mindestens sieben Modelle erweitern und strebt weltweite Verkäufe von mehr als 100.000 Autos pro Jahr an. Der Plan kombiniert Elektroautos, Hybride und Modelle mit Verbrennungsmotor, ohne dass die Division auf die Hot Hatch verzichtet, die ihren Ruf in Europa begründet haben.
Das Ziel hat Hyundai auf dem CEO Investor Day veröffentlicht. Der Hersteller bestätigt die Größe der künftigen Palette, hat aber nicht offiziell die Namen aller sieben Autos genannt. Ein Teil der mit dem Plan verbundenen Modelle stammt aus Informationen, die Auto Express aus der Investorenpräsentation erhalten hat, und bleibt einzeln unbestätigt.
Dieser Unterschied ist wichtig: Hyundai verspricht eine Palette von mindestens sieben Modellen, nicht sieben namentlich benannte und bereits für Europa terminierte Einführungen.
Von fünf Modellen zu einer vielfältigeren Palette
In Hyundai-Dokumenten aus 2025 wurde die N-Palette durch fünf Modelle beschrieben: IONIQ 5 N, IONIQ 6 N, Elantra N, i20 N und i30 N. Ihre Verfügbarkeit unterscheidet sich jedoch von Region zu Region, und einige Verbrennungsmodelle wurden wegen Emissionsvorschriften vorübergehend von bestimmten europäischen Märkten genommen.
Für 2030 bereitet Hyundai auch Modelle vor, die in der aktuellen Palette kein direktes Gegenstück haben. Auto Express berichtet, dass der Plan die Projekte in vier Architekturtypen gruppiert und Modelle mit Vorderradantrieb, Hinterradantrieb, Allradantrieb und Elektroantrieb umfasst.
Der Hersteller will so sowohl das zugängliche Hot-Hatch-Segment als auch größere, teurere Autos abdecken. Parallel bereitet Hyundai eine Zwischenkategorie sportlicher Versionen vor, positioniert zwischen den aktuellen N-Line-Ausstattungen und den vollständigen N-Modellen.
Ein neuer Hybrid-i20 N steht im Plan
Auto Express nennt eine neue Generation i20 N als eines der Projekte mit Vorderradantrieb. Der Hot Hatch der B-Klasse soll den Verbrennungsmotor behalten, aber auch eine Form der Elektrifizierung nutzen, um europäische Vorschriften zu erfüllen.
Hyundai hat Hubraum, Leistung oder den Typ des Hybridsystems nicht mitgeteilt. Es ist unklar, ob das Auto einen klassischen Hybrid, ein 48-V-System oder eine andere Lösung nutzen wird.
Der aktuelle i20 N wurde für geringe Masse und den 1,6-Liter-Turbomotor gelobt, der Nachfolger kann dieselbe Formel jedoch nicht einfach kopieren. Elektrifizierung fügt Komponenten und Masse hinzu, und die Ingenieure müssen Lenkung, Bremsen und Agilität bewahren, die einen kleinen Hot Hatch definieren.
Ein Kompakt-SUV könnte die Idee des Kona N fortführen
Die zweite Richtung ist ein kompaktes Performance-SUV mit Vorderradantrieb, beschrieben als konzeptioneller Nachfolger des Kona N. Das Modell hat noch keinen offiziellen Namen, und Hyundai hat Plattform oder Startmarkt nicht präzisiert.
Der frühere Kona N nutzte den 2,0-Liter-Turbomotor und das Doppelkupplungsgetriebe des i30 N, schickte die Leistung aber nur an die Vorderräder. Das neue Projekt soll Elektrifizierung umfassen, was sowohl die Fahrleistungen als auch die Preispositionierung verändern kann.
Auto Express nennt auch ein mögliches N-Modell der C-Klasse auf Basis des künftigen Elantra, in Südkorea als Avante bekannt. Die Publikation schätzt, dass die Limousine die vom i30 N frei werdende Rolle übernehmen könnte, während der aktuelle europäische i30 das Ende seines Lebenszyklus erreicht.
Eine Rückkehr des Elantra N nach Europa ist jedoch nicht bestätigt. Die Limousinenkarosserie und ihre Abmessungen rücken sie in eine andere Zone als den europäischen Käufern bekannten i30-N-Hatchback.
Hyundai prüft ein Modell mit Hinterradantrieb
Die größte Veränderung wäre das Erscheinen eines N-Autos mit Frontmotor und Hinterradantrieb. Die endgültige Form ist öffentlich nicht festgelegt, Auto Express hält jedoch eine viertürige Limousine oder ein Fastback für wahrscheinlich.
Der Antrieb würde einen Verbrennungsmotor mit Hyundais Hybridtechnik kombinieren. Es könnte auch eine Allradversion geben, so konfiguriert, dass die Hinterachse die Hauptrolle im dynamischen Verhalten spielt.
Zeitplan, Plattform und Leistung sind unbekannt. Die britische Publikation schätzt, dass das Projekt Komponenten oder Lösungen künftiger Genesis-Modelle nutzen könnte; Hyundai hat diese Verbindung nicht bestätigt.
Auch das Konzept N Vision 74 darf nicht automatisch mit dem künftigen Modell verwechselt werden. Das Zweitürer-Konzept zeigte einen Elektroantrieb, gespeist von einer Wasserstoff-Brennstoffzelle, während das jetzt beschriebene Projekt ein Hybridsystem mit Verbrennungsmotor nutzen würde.
IONIQ 3 N und Tucson N sind noch Schätzungen
Für den elektrischen Teil der Palette ist der plausibelste Kandidat der IONIQ 3 N. Der kompakte IONIQ 3 ist in die europäische Palette aufgenommen, und eine Performance-Version würde der N-Division ein kleineres, zugänglicheres Auto als den IONIQ 5 N ermöglichen.
Hyundai hat den IONIQ 3 N nicht offiziell angekündigt und keine Daten zu Motoren, Batterie oder Start veröffentlicht. Die Existenz von IONIQ 5 N und IONIQ 6 N zeigt jedoch, dass die Marke bereits Software-Komponenten und Erfahrung für ein drittes N-Elektroauto hat.
Der zuletzt genannte Name ist der Tucson N. Ein solches SUV würde eine Klasse über dem früheren Kona N liegen und ein größeres kommerzielles Potenzial haben, Auto Express stellt das Projekt jedoch als Möglichkeit dar, nicht als bestätigtes Modell.
Die Liste von sieben sollte daher als Orientierungskarte gelesen werden:
- eine neue Generation i20 N;
- ein kompaktes Performance-SUV;
- ein C-Segment-Modell, verbunden mit Elantra/Avante;
- ein Hybrid mit Hinterradantrieb;
- eine mögliche Allradversion des höheren Projekts;
- ein möglicher elektrischer IONIQ 3 N;
- ein möglicher Tucson N.
Die Zusammensetzung kann sich vor 2030 ändern, und Hyundai hat öffentlich keinem Platz einen Zeitplan zugeordnet.
Eine neue Stufe zwischen N Line und N
Hyundai bereitet auch eine Familie vor, die als „everyday high performance“ beschrieben wird. Sie soll zwischen N-Line-Paketen stehen, die sich vor allem auf Design und leicht sportliche Abstimmung konzentrieren, und N-Modellen, die für anhaltende Leistung einschließlich Rennstrecke entwickelt werden.
Die Zwischenversionen könnten Motoren nutzen, die bereits in höheren Serienausstattungen verfügbar sind, zusammen mit überarbeiteten Fahrwerken, Bremsen und Getriebereaktionen. Die Strategie ähnelt der Positionierung des Volkswagen GTI unter den R-Versionen oder der BMW-M-Performance-Palette unter den vollständigen M-Modellen.
Hyundai hat den Handelsnamen dieser Familie nicht bekannt gegeben und auch nicht die ersten Modelle, die sie erhalten. Ihre Einführung würde es ermöglichen, das Volumen zu steigern, ohne das vollständige N-Zeichen auf Autos zu setzen, die die technischen Kriterien der Division nicht erfüllen.
Was der Plan für Rumänien bedeutet
Der rumänische Markt hat früher i20 N und i30 N erhalten, und Hyundai hat die Rückkehr des i30 N mit Benzinmotor angekündigt. Das globale Ziel für 2030 garantiert jedoch nicht, dass alle sieben Modelle lokal verkauft werden.
Für Rumänien wären die relevantesten Projekte der Nachfolger des i20 N, ein mögliches Elektroauto IONIQ 3 N und ein kompaktes Performance-SUV. Die Verfügbarkeit hängt von europäischer Homologation, Emissionsvorschriften, Produktionskapazität und Preis ab.
Bei Hybridmodellen werden Masse, Systemleistung, die Art, wie der Elektromotor eingreift, und die Fähigkeit, Leistung wiederholt zu halten, wichtig sein. Bei den Elektroautos zählen Batteriekühlung, Ladegeschwindigkeit, reale Reichweite und die angegebene Beschleunigung.
Häufige Fragen
Wie viele Modelle wird Hyundai N 2030 haben?
Hyundai kündigt eine Palette von mindestens sieben Modellen bis 2030 und ein Ziel von mehr als 100.000 Jahresverkäufen an.
Sind alle sieben Namen bestätigt?
Nein. Der Hersteller bestätigt die Größe der Palette, hat aber die vollständige Liste nicht veröffentlicht. IONIQ 3 N und Tucson N gehören zu den von der britischen Presse geschätzten Modellen.
Wird Hyundai weiterhin N-Modelle mit Verbrennungsmotor bauen?
Ja. Der Plan umfasst elektrifizierte Verbrennungsprojekte neben vollelektrischen Autos.
Wird es einen neuen Hyundai i20 N geben?
Auto Express berichtet, dass eine neue Generation i20 N im Plan enthalten ist und Elektrifizierung nutzen wird. Spezifikationen und Startdatum sind noch nicht öffentlich.
Werden alle N-Modelle nach Rumänien kommen?
Es gibt keine solche Bestätigung. Palette und Zeitplan werden je nach Region variieren.



